Evangelische Stiftskirche Stuttgart

Oster(un)ruhe

„Als der Sabbat vergangen war, kauften die Frauen wohlriechende Öle, um den toten Jesus im Grab zu salben.“ Die Geschichte der Osterbotschaft beginnt mit dem Ruhetag Gottes. So klingt hier die Stille vom Beginn der Schöpfung an. Gott ruht und das wird zum Beginn alles Folgenden.

Nach der Ruhe des Sabbats kommen die Frauen dann früh ans Grab, um den in der Grabesruhe liegenden Jesus zu salben. Als sie das leere Grab sehen, spricht der am Grab sitzende Engel Worte, die bis heute jede Totenruhe und Totenstille stören: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“

Was folgt, ist der Aufbruch in die alte Heimat nach Galiläa, der Aufbruch in den Alltag, in den sie verwandelt zurückkehren. Ein Aufbruch in der Kraft der Auferstehung.

Ostern 2021 will auch uns neu in den Alltag aufbrechen lassen, gerade in nach wie vor schwieriger und kritischer äußerer Situation. Schöpfung beginnt neu, seit das Leben am Ostermorgen auferstanden ist.

Mit herzlichen Ostergrüßen
Stiftspfarrer Matthias Vosseler

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