Evangelische Stiftskirche Stuttgart

Mitten im Leben

Wahlvorstand Martin Daiber zur Kirchenwahl 2019

(14.02.2020) Martin Daiber, der Wahlvorstand der Kirchenwahl im Dezember 2019 in der Stiftsgemeinde, stellte sich den Fragen des Homepageteams zur Kirchenwahl.

War diese Wahl Ihre erste Wahl als Wahlvorstand?
Ja, es war meine erste Wahl als Wahlvorstand, vorher hatte ich bereits bei zwei Kirchenwahlen im Ausschuss mitgearbeitet.

Wie sind Sie Wahlvorstand geworden?
Es war bekannt, dass ich bereits an Kirchenwahlen mitgewirkt hatte. Daraufhin wurde ich vom Kirchengemeinderat gefragt, ob ich diese Aufgabe übernehmen könnte.

Wie lange und auf welche Weise haben Sie sich auf den Wahltag vorbereitet?
Ca. 3 ½ Monate haben wir uns immer wieder mit der Kirchenwahl befasst. Die Vorbereitungen auf den Wahltag waren recht vielseitig. Gestartet habe ich mit den Internetinformationen der Landeskirche zur Wahl. Ein Seminar für Wahlvorstände im September hat mir sehr geholfen. Zusätzlich habe ich die „Kirchliche Wahlordnung“ und das Heft „Wahlorganisation“ durchgearbeitet. Danach folgte die praktische Arbeit: Verpflichtung des Ortswahlausschusses, Prüfen der Wahlvorschläge, Einkuvertieren und Versenden der Wahlunterlagen, Vorbereitungen im Wahllokal und vieles mehr.

Hatten Sie ein Team?
Der Ortswahlausschuss bestand aus drei Mitgliedern und drei Stellvertretern, die sehr gut zusammengearbeitet haben. Die genannten Aufgaben haben wir als Team gut bewältigt.

Wie verlief der Wahltag?
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst eröffneten wir das Wahllokal in der Sakristei der Stiftskirche. Zuerst gab es einen großen Ansturm, der im Laufe des Nachmittags nachließ. Ab 18:00 Uhr zählten wir die Stimmzettel aus. Nachdem das Ergebnis der Synodalwahl dem Vertrauensausschuss übermittelt worden war, haben wir die KGR-Wahl ausgezählt. Mich hat es sehr beeindruckt, wie präzise die Auswertung verlief.

Gab es aufregende oder spannende Momente?
Bei der letzen Wahl (2013), bei der ich mitgearbeitet hatte, haben wir alles mit Bleistift und Papier ausgewertet. Spannend war für mich als Wahlleiter die Umstellung von der Papierversion auf die elektronische Datenverarbeitung. Jede Person, die wählte, wurde auf der Wählerliste manuell eingetragen und parallel dazu wurde die anonymisierte Wählerstatistik (EXCEL) am PC geführt. Beim Auszählen wurden die abgegebenen Stimmen für die Synodal- und Kirchengemeinderatswahl direkt am PC erfasst. Dadurch wurden die Statistik und die Stimmenerfassung direkt berechnet. Wir haben mit drei Laptops gearbeitet.
Die Niederschrift (Protokoll) wurde im Online-Portal vorbereitet und nach dem Auszählen mit den Wahlergebnissen ergänzt. Die Listen haben super funktioniert und waren gut zu bedienen.

Wann verließen Sie das Wahlbüro und was war Ihre letzte „Amtshandlung“ am Wahltag?
Gegen 23:00 Uhr konnte ich das Wahlbüro verlassen. Als letzte Amtshandlung wurde die Niederschrift (Protokoll) erstellt.

Ich möchte mich sehr bei allen Beteiligten der Kirchenwahl bedanken. Die Wahl wurde vom evangelischen Oberkirchenrat sehr gut vorbereitet. Mein Dank geht an unseren Pfarrer, den Kirchengemeinderat, Wahlausschuss, Pfarramtssekretärin, Kirchenpflegerin, Mesner, Helfende beim Einkuvertieren, fleißige Gemeindemitglieder, die uns mit Essen und Trinken versorgten, und an meine Frau, die mich sehr unterstützt hat. Wir haben alle super zusammengearbeitet und so zum Gelingen der Wahl beigetragen.

 

Gemeindebrief

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