Evangelische Stiftskirche Stuttgart

Mitten im Leben

Menschen an der Stiftskirche im Portrait

(10.07.2021) Die Atmosphäre erinnert an den Vorverkauf der Staatstheater für Premierenkarten des Balletts: Alle Besucher, die Schlange stehend Einlass zum Sonntagsgottesdienst begehren, betrachten den Plan, den Gisela Gündert ihnen vorlegt und lassen sich einen Sitzplatz zuweisen. Sie lotst einen Gehbehinderten an den Wartenden vorbei, rät einem Seniorenehepaar zu Plätzen mit guter Akustik, schlägt den Agilen einen Platz auf der Empore vor - und man spürt: es macht ihr Spaß. Dass sie mit 70 Jahren nochmal etwas Neues anfangen würde, was mit Verantwortung und Zuverlässigkeit zu tun haben würde, findet sie ganz normal. Dass sie jedoch Hilfsmesnerin werden und damit Markus Friedrich und Hartmut Ritter bei allem unterstützen würde, was organisatorisch und technisch anfällt, das findet sie selbst lustig. „Mit Kirche hatte ich bis vor einigen Jahren nicht sooo viel am Hut“, gibt sie zu. Und schüttelt lachend ihren Kopf: „Wer hätte das gedacht?!“

(16.9.2020) „Ich hatte es mir gewünscht und Jesus auch darum gebeten, mir einfach mal eine Ruhephase zu schenken, um mehr Zeit für ihn zu haben – und dann war die Zeit auf einmal da!“ Man sieht Erna Gogesch die Verblüffung über das zwei Monate zuvor Erlebte an. Sie strahlt, als sie erzählt, wie ihr bisheriger Arbeitgeber, in dessen Immobilienbereich sie über sechs Jahre lang für Baurecht zuständig gewesen war, ihr Ende Mai eröffnete, sie (und zahlreiche andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) bis zum Jahresende freizustellen. Was andere in dieser Zeit des Achterbahnfahrens als Looping oder freien Fall empfunden hätten, war - und ist noch immer! - ein Herzenswunsch, der erhört und erfüllt wurde. Aus sechs Wochen Jahresurlaub, von denen jeder Tag so kostbar war, dass genau überlegt werden musste, für welche Freizeit, für welches Fasten- und für welches Bibelseminar er investiert wird, wurden sieben Monate, in der sie Fülle, Gelassenheit und inneren Reichtum erlebt, wie sie es bisher nicht kannte.

(23.07.2020) Nur ein paar Minuten Zuhörens bedarf es – und schon wird einem klar, welcher Vers zu Haltung und Ausstrahlung von Jürgen Braun passen könnte: Psalm 103, Vers 2: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat.“

Die knitze Freude am Erkennen größerer Zusammenhänge und am Erleben, wie Gott ihn durch sein Leben führt, springt aus jedem Knopfloch und leuchtet aus seinen graublauen Augen.

(01.03.2020) Mindestens dreimal war er dem Tod nahe. Und in allen drei Situationen rettete ihn ein Wunder. Oder besser: Gott - durch Jesus Christus. 1951 bekam der Fünfjährige starke Bauchschmerzen und wurde mit Blinddarmdurchbruch sitzend in das damalige Behelfskrankenhaus nach Weinsberg gefahren. Noch heute gilt die darauffolgende Bauchfellentzündung als lebensgefährlich. Dass er vor fast 70 Jahren überlebte, bezeichnet Kurt Remmele als Gottes erstes Wunder an ihm.

(14.02.2020) Martin Daiber, der Wahlvorstand der Kirchenwahl im Dezember 2019 in der Stiftsgemeinde, stellte sich den Fragen des Homepageteams zur Kirchenwahl.

(12.01.2020) Wenn es eines Beweises bedürfte, dass Glauben wie ein Samenkorn in einen Menschen hineingelegt und in ihm aufgehen kann, wäre Hildegard Kögel das Ideal dieses Beweises. Die gebürtige Sächsin gehört zu den reifsten – oder weniger charmant formuliert ältesten – Frauen der Stiftskirchengemeinde und hat im Laufe der Jahrzehnte unendlich viele Aufgaben für die Kirchengemeinde übernommen, oft, ohne wirklich wahrgenommen zu werden.

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Gemeindebrief

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